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Gesetzesentwurf zur Glücksspielkontrolle (2025)

Gesetzgebung für Irland

Alan Shatter (der irische Justizminister)  stellte Details für das Gesetzesvorhaben für Online-Glücksspiel sowie für die zahlen- und größenmäßige Begrenzung von Casinos mit Sitz in Irland vor.

Das Ziel dieses Gesetzes ist es, neue und umfassende Rahmenbedingungen für die Regulierung zu schaffen, einschließlich der Lizenzierung des Glücksspiels in Irland.

Laut dem neuen Gesetzentwurf muss jedes Unternehmen, das Dienstleistungen im Bereich des Glücksspiels anbietet, unabhängig davon, ob es in Irland ansässig ist oder nicht, eine Lizenz für den Betrieb besitzen. Das neue Gesetz soll alle bestehenden Verordnungen für Sportwetten, Bingo, Lotterien und Online-Glücksspiel ersetzen, wobei allerdings die staatliche Lotterie davon ausgenommen bleiben soll.

Das neue Gesetz soll zwei Ziele verfolgen, nämlich zum einen, den wachsenden Glücksspielsektor, der in den letzten Jahren stark gewachsen ist, zu regulieren, und zum anderen einige neue Maßnahmen einzubringen, um gefährdete Erwachsene und junge Menschen in Irland zu schützen. Es bleibt zu hoffen, dass das Gesetz in einem Bereich, der manchmal als Grauzone angesehen werden muss, ein wenig Rechtssicherheit bringt.

Dies soll das Gesetz unter anderem vorsehen

  • Fairness in der Durchführung von Glücksspiel
  • Schutz gefährdeter Menschen, einschließlich Kindern, vor den Risiken des Glücksspiels für ihr Wohlergehen
  • Die Vermeidung von Umständen,  die, bewusst oder unbewusst, kriminelle oder illegale Aktivitäten erleichtern oder ermöglichen könnten  
  • Verbraucherwahlfreiheit und Verbraucherschutz

Der Gesetzesentwurf sieht außerdem vor, dass der Minister für Justiz und Gleichstellung die einzige Lizenzierungs- und Regulierungsbehörde ist und als solche ermächtigt ist, Lizenzen für alle Formen des Glücksspiels, einschließlich Casinos und Ferndienstleistungen, wie zum Beispiel Wetten über das Internet, zu erteilen.

Der Minister (als Regulierungsbehörde) wird ebenfalls für die Überwachung der Glücksspielbranche und für die Umsetzung der neuen Bestimmungen verantwortlich sein.

Alle Lizenzinhaber und Betreiber von Glücksspieldienstleistungen sind aufgefordert, ihr Engagement für die aktive Implementierung und Förderung der Ziele dieser neuen Gesetzgebung kundzutun.

Shatter führte weiter aus, er sei der Überzeugung, dass der Gesetzesentwurf Irland „zu einem gut regulierten Glücksspielsystem  verhelfe, das auch international anerkannt werde“.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass nicht mehr als 40 Casinos in Irland selbst zugelassen sein werden, und jedes dieser Casinos darf nicht mehr als insgesamt 15 Spieltische unterhalten (der Gesetzesentwurf enthält auch Details über ein Verbot von Wettschaltern mit festen Quoten).

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